Fragen und Antworten

In den Fragen und Antworten tauchen hin und wieder geschlechts­spezifische Bezeichnungen auf. Um den Lesefluss nicht zu bremsen, verwende ich entweder die eine oder die andere Form, gemeint sind aber selbst­verständlich immer beide Geschlechter!

„Was ist Business­fotografie bzw. Unternehmens­fotografie?”

Bei der Business- oder Unternehmens­fotografie dreht sich alles um die Erstellung von Bildmaterial zur Nutzung im gesamten geschäftlichen Umfeld von Unternehmen. Dazu zählen vor allem Porträt­aufnahmen, Aufnahmen der Geschäfts­räume und Produktions­stätten, Architektur- und Produktfotos. Gelegentlich werden auch Reportagen von Produkt­vorstellungen, Messe­auftritten, oder anderen Events fotografiert. Auch der Begriff „Industrie­fotografie“ taucht in diesem Zusammen­hang häufig auf. Gemeint ist hiermit vor allem die Fotografie für große Unternehmen aus dem Bereich der industriellen Fertigung.

Als Unternehmens­fotograf arbeite ich ausschließlich für Geschäfts­kunden. Dabei steht die spätere Nutzung der Fotos als Werbe­material für die Produkte und Dienst­leistungen von Unternehmen im Vordergrund. Es geht also – abgesehen von sehr wenigen Ausnahmen – nicht darum, dekorative Wandbilder für das Foyer oder das Warte­zimmer zu erstellen, sondern aussage­kräftige Bilder etwa für Werbe­kampagnen, Prospekte, Kataloge oder die Homepage, kurz gesagt für die gesamte Unternehmens­kommunikation.

Meine Firma befindet sich noch in der Gründungs­phase und Geld ist knapp. Reichen nicht auch günstige Fotos aus dem Internet?“

Wer nur nach dem Preis fragt, erkennt den Wert einer Sache nicht. Bilder sind ein zentraler Bestandteil der „Corporate Identity“. Genau wie das Firmen­logo, die Visiten­karten oder der Internet­auftritt zeigen Fotos Ihren Kunden das Gesicht Ihres Unternehmens. Sie verraten auf subtile Weise die Wert­schätzung die Sie als Unternehmer Ihrer Arbeit, Ihrem Angebot und Ihren Kunden entgegen­bringen. „Bild“ heißt „Image“ – welches Image möchten Sie von Ihrer Firma vermitteln?

Gerade in der Gründungs­phase ist es besonders wichtig, sich im Markt zu positionieren und deutlich von den Mit­bewerbern abzuheben. Günstige Fotos aus Bild­agenturen führen schnell zu Beliebigkeit und Austauschbar­keit, vor allem, wenn die Konkurrenz zufällig dieselben oder auch nur ganz ähnliche Bilder verwendet. Hat sich das Image einer Firma erst einmal in den Köpfen der Menschen verankert, lässt es sich nur sehr mühsam wieder ändern.

An den Bildern zu sparen heißt am falschen Ende zu sparen. In einem persönlichen Gespräch findet sich immer ein geeignetes Bild­konzept, dass sich auch mit kleinen Budgets realisieren lässt und später nach Bedarf erweitert werden kann. Finden wir heraus, welches Konzept am besten zu Ihrer Firma passt! Ich freue mich auf Ihre Kontakt­aufnahme.

„Warum sollten wir einen Fotografen für die Aufnahmen engagieren, ein Mitarbeiter hat auch eine gute Kamera und macht tolle Bilder?“

Im Bereich der Werbung, des Marketings und der Kommunikation kommt es nicht unbedingt darauf an „tolle“ Bilder zu machen, sondern eine bestimmte Botschaft zu transportieren – und zwar die richtige! Als Fotograf, der sich auf Unternehmens­fotografie spezialisiert hat, weiß ich ganz genau, wie Botschaften in Fotografien übersetzt werden, damit sie hinterher von der Ziel­gruppe auch verstanden werden. Dazu gehört mehr als nur eine gute Kamera. Die Kamera ist nichts weiter als ein Werkzeug.

„Wie läuft ein Fotoauftrag ab?“

Zunächst treffen wir uns zu einem ausführlichen Vorgespräch, um uns kennen­zulernen und alle Details zum Auftrag zu besprechen. Wofür werden die Fotos benötigt? Welche Motive sollen fotografiert werden? Wann soll das Shooting statt­finden? Was kostet das alles? Sind alle Fragen geklärt und Sie erteilen mir den Auftrag, nehme ich die Fotos wie besprochen auf. In der Regel fertige ich für jedes Motiv mehrere unter­schiedliche Aufnahmen an, aus denen wir hinterher gemeinsam die jeweils beste auswählen. Nach der Auswahl geht es an die finale Bild­bearbeitung (Retusche, Farb­korrektur usw.). Sobald die Bilder fertig sind, stelle ich Ihnen die Dateien zum Download zur Verfügung oder liefere sie auf Wunsch auf einem passenden Daten­träger aus.

„Wie lange dauert ein Fotoshooting?“

Der Zeit­bedarf für ein Foto­shooting hängt natürlich von der Art und dem Umfang des Auftrages ab. Ein einzelnes Porträt der Geschäfts­führerin kann durchaus in 10 Minuten, plus Auf- und Abbau, im Kasten sein. Sollen mehrere Geschäfts­räume und Produktions­stätten, Produktions­abläufe und Mitarbeiter foto­grafiert werden, kann das Shooting auch mehrere Stunden bis zu einem ganzen Tag dauern. Manchmal kann es sogar sinn­voll sein, verschiedene Motive an unter­schiedlichen Tagen zu foto­grafieren.

Da ich mein Honorar nicht nach Stunden- oder Tages­sätzen, sondern nach der Anzahl der benötigten Foto­grafien brerechne, spielt die Zeit in dieser Beziehung keine so entscheidende Rolle. Weil niemand auf die Uhr schauen muss, finden meine Shootings in einer sehr angenehmen und stress­freien Atmospräre statt. Um die Abläufe im Betrieb trotzdem so wenig wie möglich zu stören, biete ich es grund­sätzlich immer an, Foto­shootings außerhalb der regulären Geschäfts­zeiten durch­zuführen. Aus nahe­liegenden Gründen ist dies aber nicht immer möglich oder sinn­voll. In unserem Vorgespräch über­legen wir gemeinsam, wann und wie ein Shooting möglichst störungs­frei in den Arbeits­alltag integriert werden kann.

„Was kostet ein Foto­shooting?“

Der Gesamtbetrag für ein Shooting setzt sich zusammen aus dem Aufnahme­honorar und einer Lizenz­gebühr für die Über­tragung der Nutzungs­rechte. Grund­lage für die Berechnung ist jeweils die Anzahl der benötigten Bilder. Alle weiteren Infor­mationen zu den Kosten eines Foto­shootings finden Sie auf der Seite Service & Preise.

„Warum werden extra Lizenz­gebühren berechnet? Bekommen wir nicht einfach nur die Bilder?“

Wenn Sie in das Foto­studio an der Ecke gehen, sind Sie es gewohnt, die Fotos gerahmt oder als Papier­abzüge zu bekommen, um sie an die Wand zu hängen oder ins Foto­album zu kleben. Die Nutzung solcher Fotos für gewerbliche Zwecke ist aber in der Regel nicht gestattet. In der Unternehmens­fotografie werden Bilder jedoch genau für diesen Zweck angefertigt. Sie dienen als Werbe­träger und haben somit eine ganz andere Aufgabe zu erfüllen. Es geht primär nicht um den Besitz der Bilder an sich, sondern um deren Nutzung als Werbe­mittel. Genau dafür benötigen Sie eine Lizenz.

Mit dem Druck auf den Auslöser der Kamera entstehen an den Aufnahmen Urheber­rechte nach dem Urheber­rechts­gesetz (UrhG). Allein der Fotograf darf danach entscheiden, was mit seinen Aufnahmen passiert. Damit eine Auftrag­geberin die Bilder für ihre gewerblichen Zwecke nutzen darf, muss ihr der Fotograf entsprechende Nutzungs­rechte übertragen. Die Über­tragung von Nutzungs­rechten ist an die Zahlung einer Lizenz­gebühr geknüpft. Damit ist es möglich, für jedes Foto individuell den Nutzungs­umfang fest­zulegen und somit die Lizenz­gebühren so niedrig wie möglich zu halten. Darüber hinaus können die Nutzungs­rechte bei Bedarf nach­träglich für wenig Geld erweitert werden.

„Gibt es noch andere rechtliche Dinge, die wir bei der Nutzung der Bilder beachten müssen?“

Wenn Sie Fotos für gewerbliche Zwecke nutzen möchten, auf denen erkennbare Personen abgebildet sind, z. B. Ihre Mitarbeiter, benötigen Sie dafür von jeder einzelnen Person eine schriftliche Einverständnis­erklärung. In unserem Vorgespräch werden wir uns auch darüber ausführlich unterhalten. Sie bekommen von mir, wenn nötig, vor dem Shooting entsprechende Vordrucke ausge­händigt (sogenannte „Model-Releases“), die nur noch ausgefüllt und unter­schrieben werden müssen.

Sind Gegen­stände auf den Aufnahmen zu erkennen, an denen Rechte Dritter bestehen, wie zum Beispiel Kunst­werke, geschützte Designs, Logos usw., ist es auch dafür erforderlich, entsprechende Genehmigungen der Rechte­inhaber einzuholen. Da ich nicht die Möglichkeit habe, dies­bezügliche Rechts­fragen abschließend zu klären, liegt es in Ihrer Verant­wortung, dafür Sorge zu tragen, dass Sie die Bilder für Ihre Zwecke auch voll­umfänglich nutzen dürfen. Soweit es mir möglich ist, versuche ich allerdings schon im Vorgespräch oder beim Shooting rechtliche Probleme zu vermeiden oder zumindest auf mögliche Probleme hinzu­weisen.

„In welchem Format und in welcher Auflösung bekommen wir die Bilder?“

Sie erhalten die ausgewählten und bearbeiteten Bilder immer in der größt­möglichen Auflösung, sodass auch groß­formatige Print-Anzeigen problem­los erstellt werden können. Zusätzlich kann ich Ihnen gerne auch verkleinerte Kopien zur Verfügung stellen, die Sie direkt für Internet­seiten oder Beiträge in sozialen Netz­werken verwenden können.

Bei der Wahl des Datei­formates und des Farb­raumes richte ich mich ganz nach Ihren Wünschen. Als Datei­formate sind JPEG oder TIFF üblich, als Farb­raum in der Regel sRGB oder AdobeRGB. Sofern Sie die Aufnahmen für ein Druck­erzeugnis benötigen, sprechen Sie am Besten mit Ihrer Druckerei oder Ihrem Designer, in welchem Format und in welchem Farb­raum Sie die Fotos anliefern müssen, um optimale Ergebnisse zu erhalten. Die ent­sprechenden Dateien kann ich Ihnen dann gerne zukommen lassen.

Nicht zur Verfügung stellen kann ich Ihnen allerdings die Original-Rohdaten der Kamera. Diese sind vergleichbar mit den Negativen der analogen Ära und bleiben immer – auch zum Nachweis der Urheberschaft – Eigentum des Fotografen.

„Ich habe noch weitere Fragen. Können Sie mir weiterhelfen?“

Selbst­verständlich! Da ich viel unterwegs bin, schreiben Sie mir am besten gleich eine E-Mail, Verraten mir, was Sie wissen möchten und wie ich Sie am besten erreichen kann. Dann melde ich mich so schnell wie möglich bei Ihnen, um Ihre Fragen zu beantworten.